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Herr Lafontaine, wo ist das Vermögen der ehemaligen DDR-Bürger?
Von admin | 10.März 2010
Die Frage nach den Hintergründen der Ostermann-Spenden ist selbstredend berechtigt. Auch die Forderung nach Neuwahlen ist nicht ganz von der Hand zu weisen, bleibt doch der Eindruck, die schwarz-gelb-grüne Koalition sei die Trophäe eines vermeintlich großzügigen Mannes und seines Unternehmens und weniger eine Regierung mit demokratischer Legitimation.
Dass aber gerade die Linken mit Oskar Lafontaine die Finanz- und Spendenpraxis von Herrn Ostermann derart aufs Korn nehmen, verwundert zumindest jene, die noch heute gerne wüssten, was eigentlich aus dem Staatsvermögen der ehemaligen DDR geworden ist. Zur Erinnerung. Da ist von einer Summe im Bereich der 30 Mrd. Euro die Rede. Bis heute ist nicht ganz klar, wie und wohin die Gelder durch die Stasi-Verbrecher verschoben wurden.
Manche glauben gar an einen „Deal“, nachdem die Stasi-Partei (heute Die Linke) im selbsternannten Demokraten-Stadel mitspielen darf, ihr aber keine unangenehmen Fragen zu diesem Geld gestellt werden. Manche gehen sogar noch weiter. Wurde dieses Geld vielleicht sogar unter den etablierten Parteien aufgeteilt? Hat die Stasi-Partei sich das Mitspielen im Berliner-Kasperl-Theater erkauft? Wir werden die volle Wahrheit wohl niemals erfahren. Sicher ist aber, dass Lafontaine und seine Genossen die Finanz- und Spendenpraxis anderer am wenigsten angreifen sollten. Schließlich ist auch Lafontaine selbst nicht gerade jemand, der es mit den Steuergeldern so ernst nimmt, erinnert man sich an die großzügigen Überweisungen, die ihm aufgrund seiner Tätigkeit als Oberbürgermeister der Stadt Saarbrücken nur ganz zufällig überwiesen wurden. Viele weitere Beispiele könnte man an dieser Stelle aufführen.
Statt der Ostermann-Spenden, würde es die Steuerzahler wohl mehr interessieren, wo das Vermögen der ehemaligen DDR-Bürger geblieben ist. Herr Lafontaine, wo ist das Geld geblieben?
Quelle: npd-saar
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